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Sozialwissenschaftlicher Ausschuss des Vereins für Socialpolitik

Der Sozialwissenschaftliche Ausschuss wurde am 8. Januar 1971 unter dem Gründungsvorsitz von Prof. Dr. Heinz Sauermann in Frankfurt gegründet. Bereits in den Anfangsjahren war der Ausschuss durch große Interdisziplinarität gekennzeichnet. So gehörten ihm auch damals schon Juristen, Ökonomen, Psychologen, Soziologen und Wirtschaftshistoriker an. Sie einte eine sozialwissenschaftliche Grundlage in ihrer Erforschung des menschlichen Verhaltens.

In seinen frühen Jahren hat der Ausschuss zwei Publikationen hervorgebracht: Schriften des Vereins für Socialpolitik Band 122 "Wert- und Präferenzprobleme in den Sozialwissenschaften" (Hrsg. Tietz, 1981) und Band 141 "Normgeleitetes Verhalten in den Sozialwissenschaften" (Hrsg. Todt, 1984). Im Vorwort des erstgenannten Bandes beschreibt der Herausgeber die Entwicklung der ersten zehn Jahre des Ausschusses.

Heute gehören dem Ausschuss in erster Linie verhaltensorientierte Ökonomen, Psychologen und Soziologen an, die ihre Forschungsarbeiten überwiegend in referierten Journalen veröffentlichen.

Derzeitige Vorsitzende ist Prof. Dr. Claudia Keser von der Georg August Universität Göttingen.

Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses ist Prof. Dr. Jeannette Brosig-Koch von der Universität Duisburg-Essen.