BW24.1 - Basismodul Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung
- Termine im WS 2009/10
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Vorlesung: Mo. 10:15-11:45, HS 2 (Oliver Kirchkamp), ab. 19.10. (Handout, Folien Übersicht). Übung: Mi. 10:15-11:45, HS 1 (Nadine Chlaß), ab 21.10. (Übungsaufgaben) Tutorien: ab 26.10. (Aufgaben für den Arbeitsgruppenwettbewerb):
Mo. 14:15-15:45, SR 131, Udo Taddigs
Mo. 16:15-17:45, August Bebel Str. 4, SR 11, Kristin Wiebigke
Di. 18:00-19:30, SR 221, Henning Prömpers
Mi. 14:00-15:30, SR 385, Josephine Hüller
Mi. 16:15-18:45, UHG 235, Henning Prömpers
Do. 8:15-9:45, SR 224, Josephine Hüller
Do. 12:15-13:45, SR 385, Stephanie Bürkner
Do. 14:00-15:30, SR 385, Stephanie Bürkner
Do. 14:15-15:45, SR 314, Kristin Wiebigke
Fr. 10:15-11:45, SR 4.119, Zlata Jakubovic
Fr. 12:15-13:45, SR 4.119, Zlata JakubovicDiskussionsforum Arbeitsgruppenwettbewerb - Klausur
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- Termin: 2.3.2010, 14:15 - 15:15
- Die Anmeldung zur Klausur erfolgt ausschließlich über Friedolin. Sie benötigen zur Klausur einen dokumentenechten schwarzen Stift und einen Lichtbildausweis. Weitere Hilfmittel für Studierende mit besonderen Bedürfnissen (z.B. besondere Sehhilfen oder Schreibhilfen) klären Sie bitte vorher ab. Alle anderen Gegenstände (Mobiltelefone, eigene Unterlagen, Bücher, etc.) nehmen Sie bitte nicht mit an Ihren Arbeitsplatz sondern deponieren Sie vorne an der Tafel.
- Hier sind die Hinweise, die Sie auch in der Klausur erhalten werden.
- Klausur vom 2.3.2010 (alle Hinweise ohne Gewähr)
Note 5 4 3.7 3.3 3 2.7 2.3 2 1.7 1.3 1 Mindestpunktzahl 51 77 81 87 93 100 104 110 117 122 129 Anzahl 38 9 22 19 12 12 17 12 6 8 4 % 24 6 14 12 8 8 11 8 4 5 3 AG Wettbewerb Anzahl 11 1 8 5 6 6 11 6 4 6 3 AG Wettbewerb % 16 1 12 7 9 9 16 9 6 9 4 kein AG Wettbewerb Anzahl 27 8 14 14 6 6 6 6 2 2 1 kein AG Wettbewerb % 29 9 15 15 7 7 7 7 2 2 1 - Arbeitsgruppenwettbewerb: Wie in der Vergangenheit zeigt sich auch hier:
Mit dem Arbeitsgruppenwettbewerb lernen Sie nicht nur etwas fürs Leben,
der AGW trägt auch deutlich zum Erfolg in der Klausur bei
(in der obigen Tabelle und Graphik zählen Kandidaten, deren Arbeitsgruppe wenigstens 10 Blätter
bearbeitet haben, als Mitglieder einer Arbeitsgruppe).
Allerdings reicht es nicht, allein Mitglied einer Arbeitsgruppe zu sein. Man muss auch effizient mitmachen:
auch unter den Mitgliedern der Arbeitsgruppen sind einige durchgefallen. Dennoch, deren Anteil ist mit 16% deutlich niedriger als der entsprechende Anteil der nicht-Mitglieder (29%).
Auch ist es möglich, auf andere Art und Weise eine sehr gute Note zu bekommen, allerdings liegt der Anteil der sehr guten (1.0 und 1.3) Ergebnisse mit 13% bei
den Mitgliedern der Arbeitsgruppen deutlich über dem entsprechenden Anteil von 3% der nicht-Mitglieder.
Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit nochmals bei unseren Tutoren für ihr beeindruckendes Engangement im Arbeitsgruppenwettbewerb bedanken. Ohne deren Unterstützung hätten wir das nicht geschafft.
- Klausureinsicht: Falls uns, trotz aller Sorgfalt, bei der Bewertung
Ihrer Klausur ein Fehler unterlaufen ist, fällt es Ihnen leicht, mit
Ihrem Aufgabenblatt und der Lösungsversion im Internet die von uns
ermittelte Punktzahl nachzurechnen. Falls wir uns verrechnet haben,
gehen Sie bitte wie folgt vor:
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Schritt 1 - Bitte schicken Sie eine kurze Email an Frau Adler
(monika.adler
uni-jena.de) mit Ihrer Matrikelnummer, und den Punkten,
die Sie, gemäß Ihrer Berechnung, für die jeweiligen Aufgaben erhalten
sollten. Wir überprüfen dann Ihren Fall und beheben den Fehler so
schnell wie möglich. - Schritt 2 - Falls wir keine Fehler in unserer Bewertung finden können, Sie aber vermuten, dass wir einen gemacht haben, haben Sie natürlich die Möglichkeit, Ihre Klausur noch einmal anzusehen und in Ruhe nachzurechnen. Wenden Sie sich auch dazu an Frau Adler. Zur Klausureinsicht müssen Sie sich ausweisen. Sie sehen dort, wie der Name sagt, Ihre Klausur. Es wird Ihnen helfen, wenn Sie Ihr Aufgabenblatt und Ihre Lösungsskizze mitbringen. Mit diesen Unterlagen ist das Nachrechnen leichter.
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Schritt 1 - Bitte schicken Sie eine kurze Email an Frau Adler
(monika.adler
- Modul-Verantwortlicher
- Prof. Dr. Oliver Kirchkamp
- Art des Moduls
- Pflichtmodul
- Angebot
- Im Wintersemester
- Semester nach Musterstudienplan
- 3. Semester
- Dauer des Moduls
- 1 Semester
- Zusammensetzung des Moduls /
- VL und Ü
- Leistungspunkte (ECTS credits)
- 6
- Arbeitsaufwand
- Präsenzstunden : 60 h (2 SWS VL, 2 SWS Ü), Selbststudium (einschl. Prüfungsvorbereitung): 120 h
- Inhalte
- Das Modul vermittelt grundlegende Methoden der empirischen Wirtschaftsforschung, insbesondere induktive statistische, ökonometrische und experimentelle Verfahren.
- Lern- und Qualifikationsziele
- Studierende sollen verstehen, wie ökonomische Hypothesen entwickelt und getestet werden können. Sie sollen die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Verfahren zum Test von Hypothesen beurteilen können und lernen, Methoden zum Test von Hypothesen zu erarbeiten.
- Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung
- keine
- Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
- Klausur (100 %)
- Handout
- Hier finden Sie den Handout zur Veranstaltung. Dieser Handout ist zum Ausdrucken und Lesen am Bildschirm optimierte Zusammenfassung der Folien aus der Vorlesung. Er stellt kein "Vorlesungsskript" dar und soll auch kein Lehrbuch ersetzen. Da ich die Angewohnheit habe, vor der Vorlesung Folien noch anzupassen (und hoffentlich zu verbessern), wird sich der Handout im Laufe des Semesters noch verändern. Drucken Sie deshalb möglichst nur das aktuelle Kapitel aus.
- Empfohlene Literatur
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Einen Zugang zur
Softwareumgebung R finden Sie über die unten angegebene Dokumentation
zu R. Darüber hinaus sind vielleicht auch die folgende Titel
interessant:
- Dolic, Dubravko, Statistik mit R, Oldenbourg, 2003.
- Vasishth, Shravan, The foundations of statistics: A simulation-based approach, 2008. Dieser Text dient vor allem zum zielstrebigen Auffrischen des für BW 24.1 relevanten Inhalts von BW 30.1, bzw. falls Sie BW24.1 vor BW30.1 belegen.
- Schira, Josef, Statistische Methoden der VWL und BWL. Theorie und Praxis. Pearson, München, 2009. Kapitel 13-17. (Eher intuitiv und andwendungsnah.)
- Hartung, J., Statistik, Oldenbourg, 2002. (Dies ist mehr ein Handbuch und weniger ein Lehrbuch, das heißt, es wird fast jedes denkbare Thema angeschnitten, und dann eher kurz und recht formal behandelt.)
- Stock and Watson; Introduction to Econometrics; 2nd Edition; Pearson 2006.
- alternativ: Stock and Watson; Introduction to Econometrics; Brief Edition; Pearson 2008
- von Auer; Ökonometrie; Springer 2007 (behandelt die letzten fünf Kapitel der Vorlesung sehr ausführlich, eher technisch.
- Diskussionsforum
- Im Diskussionsforum haben Sie während der Vorlesungszeit und während der Vorbereitung zur Klausur die Möglichkeit Fragen zur Veranstaltung zu stellen, Anmerkungen zu machen, auf Fragen von anderen zu antworten, etc. Ich bemühe mich dann, Ihre Anregungen aufzugreifen und versuche, auf Ihre Fragen in der Veranstaltung einzugehen, oder eine Antwort einzustellen. Ich freue mich, wenn Sie das Diskussionsforum rege nutzen.
- Arbeitsgruppenwettbewerb
- Der Arbeitsgruppenwettebewerb soll Ihnen erlauben, den Stoff
regelmäßig (wöchentlich) selbst nachzuarbeiten, und ebenfalls
regelmäßig Feedback über Ihren Fortschritt zu
erhalten. Erfahrungsgemäß trägt die regelmässige Teilnahme am
Arbeitsgruppenwettbewerb erheblich zum Lern- und Klausurerfolg bei.
Hier finden Sie die aktuellen Aufgaben. - Klausur
- Bitte beachten Sie, dass diese Klausuren sich auf eine Vorlesung beziehen, in der mehr deskriptive Verfahren (jetzt BW30.1)
und weniger schließende Verfahren behandelt wurden.
- Aufgaben Februar 2008 (Aufgabe 1-3 würden in einer Klausur für BW24.1 vermutlich nicht vorkommen), Aufgaben Mai 2008 (Aufgabe 1-4 würden in einer Klausur für BW24.1 vermutlich nicht vorkommen)
- Hilfsmittel: keine (auch kein Taschenrechner, keine Tafelwerke, keine Mobiltelefone,... Ausnahmen (z.B. Lese- und Schreibhilfen für Studierende mit besonderen Bedürfnissen, Wörterbücher,...) klären Sie bitte vor der Klausur).
Natürlich erwartet niemand von Ihnen, dass Sie alle Formeln aus der Vorlesung auswendig gelernt haben. Die Aufgaben werden so gestellt werden, dass sie mit einem normalen Maß an Vorbereitung lösbar sind. Praktisch kann das z.B. bedeuten, dass spezielle Formeln in der Klausur als Hilfe angegeben werden, ähnlich wie das etwa bei den aktuellen Wettbewerbsaufgaben der Fall ist. In der Klausur wird von Ihnen erwartet, dass Sie die Konzepte verstanden haben und dass Sie diese, ähnlich wie im Arbeitsgruppenwettbewerb, selbständig anwenden können.
- Gliederung:
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- KW 43: Einführung - Schätzen von Parametern
- KW 44: Wünschenswerte Eigenschaften von Schätzern --- Momentenschätzer
- KW 45: Maximum Likelihood und Momentenmethode
- KW 46: Konfidenzintervalle
- KW 47: Hypothesentests - Einführung
- KW 48: Vergleich von Mittelwerten - parametrische Tests
- KW 49: Nichtparametrische Tests
- KW 50: Vergleich von mehr als zwei Stichproben
- KW 51: Lineare Regression - Einführung
- KW 1: Modelle mit mehr als einer unabhängigen Variablen (multiple Regression)
- KW 2: Modellspezifikation
- KW 3: Kategoriale Variablen in der linearen Regression
- KW 4: Nichtlineare Regressionsfunktionen
- KW 5: Zusammenfassung, Wiederholung
- KW 6: Zusammenfassung, Wiederholung
- FAQ
- Ich habe eine Frage zum Stoff. Wo bekomme ich eine Antwort?
- Für welche Fragen ist die Sprechstunde da?
- Unter welchen Voraussetzungen bekomme ich ein Gutachten
- Mir gefällt die Veranstaltung nicht wie sie ist. Was kann ich tun?
- Mir gefällt die Veranstaltung prima
- Vorlesung, Handout, Arbeitsgruppenwettbewerb, Aufgaben, Übung, Tutorium... - muss ich das alles machen?
- Lohnt sich die Teilnahme am Arbeitsgruppenwettbewerb? Ist das Feedback aussagekräftig? Hilft es, in einer guten Gruppe zu sein?
- Warum ist die Vorlesung so einfach, und der Stoff der Übungen so schwierig?
- Wie schwierig wird die Klausur?
- Wie bereite ich mich am besten auf die Klausur vor?
- Wie unterscheidet sich die Wiederholungsklausur von der ersten Klausur?
- Warum lässt man überhaupt Leute durch die Klausur fallen?
- Wenn ich durch die Klausur gefallen bin - kann man da gar nichts machen?
- Theorie und Praxis
- Für die praktischen Beispiele in der Vorlesung werden wir die
Softwareumgebung R verwenden.
Ich halte es für sinnvoll, praktische Anwendungen im Rechner in die Vorlesung zu integrieren.
Wir müssen uns dabei auf eine Umgebung festlegen. R hat einige Vorteile, der wesentliche hier ist
dass Sie es uneingeschränkt auf Ihrem Rechner verwenden können. Hinzu kommt, dass es eine sehr
leistungsfähige statistische Softwareumgebung darstellt.
- Dokumentation zu R finden Sie nicht nur in der eingebauten Hilfefunktion sondern auch auf der R Homepage. Hilfreich sind vor allem An Introduction to R, The R language definition, Simple R von John Verzani, The R Guide von Jason Owen, Einführung in R von Günther Sawitzki, und Econometrics in R von Grant V. Farnsworth.
- Quellen zum Download finden Sie auf der Homepage des R-Projekts. Für die Standard Betriebssysteme finden Sie z.B. hier Installationsquellen.
- Installation unter Microsoft Windows:
- Laden Sie den Installer aus dem Internet. Starten Sie den Installer und beantworten Sie alle Fragen mit 'OK'. Fertig!
- Installation unter OpenSuSE:
- Wählen Sie die Installationsquellen per one-Click Install. Installieren Sie
R-baseundR-base-devel. Ab jetzt ist R im Update Management von OpenSuSE integriert und wird sich automatisch auf die neueste Version aktualisieren. - Installation unter Ubuntu:
- Folgen Sie den Installationsanweisungen für Ubuntu
- Installation unter anderen Versionen von GNU-Linux:
- Auch hier gibt es Installationsanweisungen
- Installation unter MacOS X:
- Hier sind die Installationsanweisungen für MacOS X
- Wir werden die folgenden zusätzlichen Pakete verwenden:
Ecdat, MASS (VR), UsingR, binom, car, mvtnorm, lattice, clinfun, memisc, relaimpo. Falls z.B. das Kommandolibrary(Ecdat)ohne Fehlermeldung ausgeführt werden kann, ist das PaketEcdatbereits installiert. Falls es eine Fehlermeldung gibt (Error in library(Ecdat): There is no package called 'Ecdat'), müssen Sie das Paket zunächst installieren.- Installation von Paketen unter Microsoft Windows:
- Starten Sie
Rgui.exeund wählen Sie das MenüPackages. Dort können Sie Pakete aus dem Internet nachinstallieren (Install Packages). R fragt Sie zunächst nach einer Installationsquelle (wählen Sie hier z.B. Deutschland, Göttingen), danach können Sie aus einer Liste die Pakete installieren.Alternativ können Sie Pakete installieren, die Ihnen als zip-Archiv vorliegen. Dazu laden Sie zunächst das Paket von der Installationsquelle passend für Ihre Version von R (vermutlich 2.9) herunter (dort hat es im Beispiel den Namen
Ecdat_0.1-5.zip) und speichern Sie. Dann wählen Sie in R im MenüPackagesdas UntermenüInstall packages from local zip-files, wählen Ihre Datei aus, und alles sollte sich von alleine installieren. Manchmal setzt ein Paket ein anderes voraus, das vorher installiert werden muss. Sie merken das daran, dass sich R über fehlende 'dependencies' beklagt. Installieren Sie in diesem Fall die erforderlichen Pakete zuerst und versuchen Sie es dann nochmal.Das Paket
relaimpoinstallieren Sie möglichst vom zip-Archiv auf der Homepage der Autorin. Dies ist die non-US Version, die leistungsfähiger ist. - Installation von Paketen unter GNU-Linux:
- Um z.B.
Ecdatzu installieren, sagen Sie einfachinstall.packages("Ecdat",dependencies=TRUE). R fragt Sie dann nach einer Installationsquelle (wählen Sie hier z.B. Deutschland, Göttingen), alles andere passiert von selbst.Installieren Sie das Paket
relaimpomöglichst vom Archiv auf der Homepage der Autorin. Dies ist die non-US Version, die leistungsfähiger ist.
- Ich verwende in der Vorlesung (und auch sonst) den vielseitigen Editor Emacs zusammen mit dem Statistikinterface ESS um auf R zuzugreifen. Das klappt sehr gut unter GNU-Linux und Microsoft Windows. Benutzer von MacOS-X verwenden vermutlich lieber den Emacs-Clone aquamacs.
- Für die Benutzer von Firefox bietet der R Site Search Sidebar Hilfe bei der Suche nach Kommandos. Die Installation erfordert allerdings etwas Nacharbeit.
Wenn das rsitesearch.xpi Paket nicht installiert werden will, kann man das Paket öffnen (z.B. in Emacs) und zwei Werte in
install.rdfändern: Der Wert vonmaxVersionmuss mindestens so groß sein, wie die aktuelle Version von Firefox. Der Wert vonupdateURLsollte leer sein, ansonsten beschwert sich Firefox über unsichere Updates.
